Stellungnahme der deutschen Onlinespieler
Dies ist der ehemalige Beitrag des Autors “tchibomann”:
Stellungnahme zur Sendung < p a n o r a m a >
Dies ist die offizielle Stellungnahme der deutschen Online Gamer. Diese Stellungdahme darf ausdrücklich unverändert und komplett kopiert und auf allen Seiten dieser Welt publiziert werden. Unterstützt die Online Gamer gegen die Willkür der Medien, insbesondere der öffentlich rechtlichen Sender Deutschlands. So darf es nicht weiter gehen! Steht auf, zeigt euch!
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Statement bezüglich der Sendung des Magazins < p a n o r a m a > vom 22.02.2007
Mit bedauern mussten wir, die Onlinegamer, feststellen, dass unsere Vorahnung über eine Negativ-Berichterstattung zum Thema “Killerspiele” zutraf. Wir, die Onlinegamer, distanzieren uns hiermit ausdrücklichst von diesem unseriösen, schlecht recherchierten und voreingenommenen Beitrag des Magazins < p a n o r a m a > vom 22.02.2007 auf ARD/NDR.
Wir werden wiederholt als Abschaum der Nation dargestellt, als Verbrecher, als Mörder. Und das nur, weil ca 90% all derer, die sich nicht mit der Materie beschäftigen, keine Ahnung haben, was wir überhaupt machen. Wer wir überhaupt sind. Wie wir denken. Wie wir Leben.
Wirspielen diese Spiele nicht, weil wir Spass am “töten” haben. Wir spielen, um gemeinsam Spass zu haben. Wir spielen diese Spiele, weil sie eine ideale Plattform bilden gegeneinander anzutreten, sich miteinander zu messen. Es werden regelmäßig Wettkämpfe, teils mit Preisgeldern, ausgetragen. Es werden viele Freundschaften geschlossen, gar im reellen Leben Treffen vereinbart – auch um mal nicht zu “zocken”, sondern sein Gegenüber besser kennen zu lernen. Es ist irrelevant, dass wir auf virtuelle Spielfiguren “schiessen”. Wird man getroffen, so scheidet man lediglich aus – es entpricht dem Spielprinzip von “Brennball”, das eigentlich jedem geläuftig ist. Wir spielen bei diesen Spielen keine Kriegsszenen nach, wir verherrlichen weder das, was damals geschah, noch können wir die rechte Szene leiden, geschweige denn dass wir Rechtsradikale in unseren Spielergemeinschaften akzeptieren.
Wir verabscheuen jedwede Art von realer Gewalt. Wir verabscheuen Kriege, die die Politiker dieser Welt veranlassen. Wir verabscheuen Gewaltverbrechen aller Art, insbesondere staatlich gebilligter Folter oder gar Hinrichtungen. Es ist jedoch ein krasser Unterschied zwischen virtueller und reeller Gewalt. Bei unserem Hobby kommen keinerlei Menschen zu Schaden. Bei uns sterben keine Menschen, lediglich Texturen, Bits und Bytes. Das, was in der realen Welt von Politikern beschlossen wird, kostet ECHTE Menschenleben. Warum werden WIR verurteilt, während da draussen ECHTE Menschen sterben müssen?
Wir haben auch weniger etwas gegen einen sinnvolleren Jugendschutz. Wir haben nichts gegen sinnvolle Maßnahmen, die der Allgemeinheit dienen. Wir haben aber sehr wohl etwas dagegen, uns als Mörder und Verbrecher betiteln zu lassen. Das ist Verleumdung, und dies ist nach geltendem deutschen Recht strafbar. Wir haben auch etwas gegen einseitige, schlecht recherchierte Berichterstattung, die weit weniger Wahrheiten als Unwahrheiten präsentiert. Wir haben auch etwas dagegen, dass man 6 Stunden lang interviewt wird und aus dem Interview ausschliesslich Negativbeispiele gezeigt werden. Wir haben vor allem etwas dagegen, dass man uns in unseren Grundrechten auf Meinungsfreiheit beschneidet. Denn WIR sind es, denen hier Schaden zugefügt wird, doch wir werden nicht gefragt, was wir davon halten. Und wenn doch, was eh zu selten vorkommt, dann werden wieder die Tatsachen verdreht.
Online-Gamer, die Call of Duty, Counterstrike, World of Warcraft und andere derartige Spiele spielen sind “Menschen wie Du und ich”. Wir sind Beamte, Familienväter/Mütter, Fliessbandarbeiter, Müllentsorger, Studenten, Schüler, Auszubildende, Büroangestellte, IT-Profis, Spieleentwickler und noch andere mehr. Die Online-Gamer sind überall, jeder Bundesbürger begenet jeden Tag mindestens einem, eher sogar deutlich mehr Menschen, die die als “Killerspiele” verschrieenen Spiele spielen. Doch, fragen Sie, der sich dieses Statement durchliest, sich mal selbst: Würden Sie tatsächlich erkennen, dass Ihr Arbeits- kollege ein “Killerspielspieler” ist? Definitiv nein. Denn es sind “Menschen wie Du und ich”.
Die Online-Gamer fordern die Medien hiermit auf, objektiver über das Thema “Killerspiele” zu berichten. Verdrehen Sie endlich keine Tatsachen mehr und tischen Sie nicht länger Halbwahrheiten auf. Laden Sie LIVE Online-Gamer aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen ein. Zeigen Sie auch andere Szenen aus GTA, nämlich die, bei denen man von den Staatsorganen zur Rechenschaft gezogen wird, wenn man Zivilisten abschlachtet. Es ist definitiv nicht Ziel dieses Spiels Zivilisten kaltblütig zu killen.
Wir verlangen geradezu all diese Fakten klarzustellen. Ein für alle mal. Klären Sie die Bevölkerung MIT, nicht ohne unserer Hilfe auf.
Wir verbleiben mit freundlichen Grüßen,
Die Online-Gamer
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