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Nach den gehäuft aufgetretenen Schul-Amokläufen in 2007 – zuletzt in Emsdetten – sind damals als Reaktion auf die gefühlte Zunahme von jugendlichem Amok in den Schulen in der Politik Stimmen laut geworden die ein Verbot so genannter “Killerspiele” forderten.

Um deutlich zu machen, dass nicht alle Gamer kurz vor einem Amoklauf stehen, hatte sich die Initiative “Gamer sind keine Verbrecher” formiert. Die Initiative wollte zeigen, dass “Gamer alles andere als blutrünstige, gewalttätige Persönlichkeiten sind”.

Auf dieser Seite gabe es eine Unterstützerliste, auf der sich sowohl Clans als auch Einzelpersonen eintragen konnten. Es ging dabei nicht um eine reine Unterschriften-Aktion, vielmehr war den Betreibern die Meinung der Menschen wichtig.

Im Nachhinein hat sich das politische Säbelrasseln, wie so oft, als reinen Aktionismus herausgestellt und die Seite wurde darauf hin eingestellt.

Als ehemaliger Gamer und Unterstützer dieser Aktion und Verfechter des Ansehens von Computer-Spielern in der Gesellschaft habe ich diese Seite wieder zum Leben erweckt und als Archiv einige alte und wichtige Beiträge in einer Art digitalem Museum erhalten.

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